Braucht man ein Lebenskonzept?

Braucht man ein Lebenskonzept?

Wir werden geboren und schon beginnt die Lebensplanung!

Pekip, Babyschwimmen, Kindergartenanmeldung, Musikförderung, Sportverein, und und und.

Je Ă€lter wir werden, um stĂ€rker nimmt diese Planung zu und bekommt vor allem einen grĂ¶ĂŸeren Druck…ERFOLGSDRUCK nennt man es auch gerne.

Wir mĂŒssen gut sein, denn nur dann wird unsere LEISTUNG anerkannt.

Gute Noten in der Schule werden mit Intelligenz gleichgesetzt.

Sportliche AktivitÀt hat nur dann einen Stellenwert, wenn man Medaillen bekommt und Bestzeiten erreicht.

Es reicht nicht aus, aus Spass an der Freude einem sportlichen Hobby nachzugehen, sondern der Wert dieser FreizeitbeschĂ€ftigung wird immer an „Erfolgsleistungen“ gemessen.

Ähnlich verhĂ€lt es sich mit kĂŒnstlerischen FĂ€higkeiten.

Sie erhalten nur dann gesellschaftliche Anerkennung, sobald man vor Publikum sein musikalisches Können preisgibt oder Bilder in Ausstellungen dargestellt werden.

Im Berufsalltag sieht es nicht besser aus. Derjenige, der viel Geld verdient und Auszeichnungen erhÀlt, wird wertgeschÀtzt.

Etwas einfach nur aus Leidenschaft und zur eigenen Freude zu praktizieren bekommt weniger gesellschaftliche Aufmerksamkeit und einen geringeren Wert beigemessen.

Erst durch den VERGLEICH mit Anderen wird die eigene Leistung wertvoll oder eben nicht.

Das Mass, mit dem wir unsere FĂ€higkeiten messen geht also nicht von uns, sondern vom Aussen aus.

Aber was bedeutet das fĂŒr uns?

Wir verlernen uns selber einzuschÀtzen. Wir legen an uns das Mass der Anderen an.

Aber nicht nur das!

Wir treffen Entscheidungen in unserem Leben, die davon abhÀngig sind, was Andere davon halten.

Nun magst du sagen: „Nein, das mache ich nicht!“

Dann frage dich doch  einmal, warum der Glaube besteht, dass man nur erfolgreich werden kann, wenn man eine gute Schulbildung hat. Warum alle denken, man mĂŒsse Abitur machen, studieren, möglichst an einer renommierten internationalen UniversitĂ€t, um spĂ€ter im Berufsleben gute Chancen zu haben?

Wer hat das entschieden? Wer weiss, was fĂŒr jedes Individuum der richtige Weg ist? Und warum ist es kaum möglich, aus solchen Richtlinien auszuscheren, ohne gesellschaftlich geĂ€chtet oder abgewertet zu werden?

Naja, weil wir dieses Programm seit Jahrhunderten aufgebaut haben.

Weil unsere Eltern, Grosseltern und deren Vorfahren bereits dasselbe Programm abgespult haben.

Aber zeigen nicht immer wieder Geschichten von Menschen, die diesen gesellschaftlich geachteten Weg verlassen haben, dass man sehr erfolgreich werden kann, indem man sich selbst mehr vertraut als der Meinung fremder Menschen, die sich Spezialisten nennen.

Walt Disney war einer von ihnen, oder Albert Einstein.

Die Zeit ist reif fĂŒr eine VerĂ€nderung

Ich beobachte, dass immer mehr Menschen den Mut haben, aus diesem vorbestimmten Lebensplan auszuscheren.

Menschen aus allen Berufsgruppen und gesellschaftlichen Schichten nehmen sich berufliche Auszeiten (Sebbaticals) oder kĂŒndigen ihre Jobs, um den Dingen nachzugehen, die sie aus tiefstem Herzen ausleben wollen.

Abiturienten haben keine Lust mehr direkt mit dem Studium zu beginnen und reisen lieber erst mal durch die Welt.

Familien geben das vermeintlich sichere Zuhause auf und brechen fĂŒr unbestimmte Zeit auf Weltreise auf.

Und es handelt sich hierbei nicht nur um Menschen, deren berufliche Karriere einen Wendepunkt erreicht hat oder solche, die ihren Job verloren haben.

Im Gegenteil, oft sind es sogar Frauen und MÀnner, die beruflich bereits einiges erreicht haben und sich fragen, welchen Sinn ihr Leben bisher tatsÀchlich hatte.

Der Wert des eigenen Lebens wird plötzlich nicht mehr am Verdienst, den Auszeichnungen oder den materiellen GĂŒtern (Haus, Boot, Statussymbole,..) gemessen, sondern daran, wieviel Freude man hat.

Es ist ja nicht so, als gĂ€be es keine Zeichen dafĂŒr, dass etwas an dem „Lebensplanungsprogramm“ falsch sein könnte.

Schaut man sich die Burnout-Rate, Herzinfarkt- und Schlaganfallquote in Industrienationen an, liegt es nahe zu ĂŒberlegen, dass der DRUCK im Leben zu hoch geworden ist und sich ĂŒber Krankheiten entlĂ€dt bzw. auf diese Unstimmigkeiten hinweist.

Und genau das ist es, was einer notwendigen VerÀnderung immer vorauseilt!

Das DRAMA, SCHICKSALSSCHLÄGE oder wie man es sonst nennen mag.

Nur wenn es weh tut, beginnen die Menschen, nachzudenken und etwas zu verÀndern.

Verantwortung ĂŒbernehmen

FĂŒr sich selber die Verantwortung (Selbstverantwortung) zu ĂŒbernehmen bedeutet, das Ruder fĂŒr das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Und genau dann beginnt der eigene Lebensweg!

Es gibt dieses wunderbare Sprichwort: „Der Weg ist das Ziel“ und das bedeutet, dass man keinen Plan fĂŒrs Leben braucht.

Was braucht man statt eines Plans?

  1. Vertrauen
  2. Intuition
  3. Handlung
  4. Selbstliebe

Das Vertrauen ist in allen Lebensbereichen von essentieller Wichtigkeit. Nur wenn wir darauf vertrauen, dass unser GefĂŒhl, unsere Intuition uns leitet, dann fangen wir an zu handeln. Solange wir von Ängsten gefangen sind und unsere Entscheidungen auf  vermeintliche „Sicherheit“ bauen, werden wir nicht unseren Weg gehen. (Das ist ĂŒbrigens einer der GrĂŒnde, warum wir in diesem Kulturkreis so viele Versicherungen benötigen. Wir vertrauen nicht mehr.) Aber ohne Handlung, ohne AktivitĂ€t kommt nichts in Gang. Wer hat das nicht schon selbst erlebt, dass einem Dinge wĂ€hrend des Laufens begegnen, die man nie entdeckt hĂ€tte, wĂ€re man am selben Fleck geblieben. Oder man nimmt eine Umleitung, weil es einen Stau auf der Autobahn gibt und findet wunderschöne Orte, die man sonst niemals gesucht hĂ€tte.

Und der wichtigste Punkt ist die Selbstliebe:

Ohne sie, hat man Angst zu versagen und vertraut nicht.

Ohne sie, hat man Angst und traut seinen eigenen GefĂŒhlen nicht.

Ohne sie hat man Angst und beginnt erst garnicht zu handeln.

Das Leben ist viel zu schön, um es nach fremden Regeln zu gestalten und zu planen.

Und eines sollte unbedingt noch angefĂŒhrt werden:

Nur wenn wir uns auf unseren Lebensweg begeben und uns darauf einlassen, werden wir Erfahrungen sammeln. Und genau diese sind vonnöten, um zu wachsen. Wachstum ist der Motor des Lebens . Nur dadurch gibt es Erneuerung und VerĂ€nderung. Schauen wir in die Natur, dann wird es offensichtlich. Das bedeutet fĂŒr uns und unseren Lebensweg, dass wir fĂŒr jede Erfahrung im Leben dankbar sein sollen, vor allem fĂŒr die unangenehmen. Denn sie sind es, die uns antreiben, Dinge zu verĂ€ndern. GĂ€be es nur schöne und angenehme Erfahrungen, dann hĂ€tten wir selten den Impuls etwas zu verĂ€ndern. Denn….es ist ja gerade so schön!

Das heisst, dass wir nicht permanent verhindern sollten (durch Versicherungen, Konzepte, Vorrausplanungen,..) Herausforderungen oder unangenehme Erlebnissen zu begegnen.

Denn genau sie sind es, die uns immer wieder unseren Kurs vorgeben.

In diesem Sinne, lasst euch aufs Leben ein, fĂŒhlt es mit jeder Faser eures Körpers und dankt den ungeliebten Herausforderungen dafĂŒr, euch auf Kurs zu halten.

 

Von Herzen

Karin

 

Wenn du wissen möchtest, woher ich all diese Impulse habe, dann lade ich dich von Herzen zu meinem Online-Kongress GESPRÄCHE MIT GÖTTINNEN ein, der am 16.2.2017 startet.

 

 

 

Herzlichst
Braucht man ein Lebenskonzept?

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