Antwort auf: Zahnpflege mit Miswak

#20026
Gabi Trebbau
Teilnehmer

Hallöchen,
Ich habe die Swak-Zahnbürste schon ausprobiert. Der typische Geschmack verschwindet mit der Zeit. Dieser ist wohl mit den Inhaltsstoffen zu erklären und in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings finde ich die Ersatzbürsten recht teuer. Vergleichbar mit dem Kauf von neuen Klingen bei Rasierern. Des Weiteren hat sich das Austauschen als sehr schwierig erwiesen. Da die Fasern aufquellen, bekam ich den Stummel nachher nur noch mit Gewalt heraus. Im Urlaub auf Juist habe ich eine Alternative zur Swak gefunden. Die Firma Ottoman bietet den Miswakstock unverarbeitet an. Im Netz gibt es noch gleichwertige günstige Stöckchen zu kaufen. Der Geschmack und Geruch ist auch hier sehr intensiv, vergeht aber mit der Zeit. Man muss zu Anfang einfach die Spitze anschneiden, ausfransen und ankauen. Wenn die Borsten abgenutzt sind, einfach wieder ein Stück weiter abschneiden und fransen. Das der Stock nicht gebogen ist, macht mir im Seitenzahn-und Innenbereich keine Probleme. Dieses Stöckchen hält ewig und die Zähne sind nach dem Gebrauch super glatt. Vor dem Gebrauch putze ich mir die Zähne wie gewohnt mit normaler Bürste und dem selbstgemachten Zahnpulver aus 1 Teil Natron, 2-3 Teile Xylit bzw. Birkenzucker, den Inhalt einer Kieselerdekabsel und 1-2 Tropfen Thymianöl(mit einem kleinen Blender/Mixer schön vermischen) als Finish kommt noch die Zahnseide am Abend dazu. Perfekt noch mit einem Zahnkristall zum Abschluss! Das hört sich zeitlich alles schlimmer an als es ist. Ihr werdet im Unterkiefer Frontzahnbereich innen/lingual keinen Zahnstein mehr bekommen. Übung macht eben den Meister;-)

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