Ist Kaffee wirklich so schlimm?

Immer wieder werde ich gefragt, ob Kaffee wirklich so schlimm sei und es sei schliesslich auch Tradition, in unserem Kulturkreis Kaffee zu trinken. Man denke an die Wiener Kaffeehäuser und den typisch deutschen Nachmittagskaffee mit einem Stück Kuchen.

Meiner Meinung nach gehört zu einem bewussten und gesunden Lifestyle kein Kaffee.

Warum gehört Kaffee nicht zu einem gesundheitsbewussten Leben ( in meinem Verständnis)?

  • Kaffee übersäuert den Körper stark
  • Kaffee bewirkt eine erhöhte Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin ( ihr seid im Dauerstress)
  • Adrenalin erhöht den Blutdruck, den Herzschlag und den Blutzuckerspiegel….alles nicht gesund 😉
  • Kaffee führt durch die Erhöhung des Blutzuckerspiegels zu Heisshunger-Attacken
  • Kaffee macht abhängig ( versuche mal einfach Kaffee wegzulassen und beobachte deine Symptome)
  • Kaffee  reduziert die Selbstheilungskräfte (nur im paraympathischen Modus können sie aktiv werden (siehe Dr.Lissa Rankin)
  • Kaffee belastet die Leber ( Chronic Fatigue Syndrom)
  • Kaffee bewirkt eine  Nebennierenrinden-Schwäche und führt zu zahlreichen Symptomen ( z.B. Müdigkeit, Verlust der Libido, depressive Verstimmung, erhöhte Infektanfälligkeit,..)
  • Mit dem Konsum von Billig-Kaffee (nicht Fair-Trade und nicht BIO) wird Kinderarbeit gefördert

 

Aber es gibt eine Lösung!

Es gibt zahlreiche Alternativen zum täglichen Kaffeekonsum, wenn ihr euer Leben gesundheitsbewusst gestalten möchtet.

Um das Ritual des genüsslichen Kaffeetrinkens zu ersetzen, gibt es zwei leckere und gesunde Alternativen.

  • Lupinenkaffee
  • Rajas Cup (Tee)

Beide Varianten haben  kaffeeähnlichen Geschmack, Farbe und Geruch. Sie können in der French Press, dem Kaffeeautomaten oder der Espressomaschine zubereitet werden.

Mit Milch (Pflanzenmilch oder für alle Nichtveganer Biomilch) kann ein wunderbarer Cappuccino oder Kaffee-Latte gezaubert werden.

Dazu habe ich folgendes Video auf YouTube gestellt:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wie schafft man den Wechsel zu Kaffee-Alternativen?

Das ist eine sehr berechtigte Frage und sehr viele Menschen durchlaufen auch einen Kaffee-Entzug, sobald sie aufhören Kaffee zu konsumieren.

Dies ist einerseits ein deutliches Zeichen dafür, dass Kaffee eine Abhängigkeit hervorruft und andererseits hält es zahlreiche Frauen und Männer davon ab, damit aufzuhören.

Glücklicherweise gibt es auch hier gesunde Helfer und Kaffee-Alternativen, um einerseits Energie zu bringen, die Verdauung anzuregen und die Entzugs-Symptome zu reduzieren.

Lösungen, um den Kaffee-Entzug zu reduzieren und die Umstellung zu erleichtern:

  • Morgens auf nüchternen Magen ein grosses Glas warmes Wasser trinken
  • Morgens ein grosses Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone trinken
  • Morgens ein grosses Glas Wasser mit eine EL Apfelessig trinken
  • Aryuvedischen Pitta-Tee trinken, um morgens munter zu werden
  • Ein Glas Tee aus frischem Ingwer zubereitet
  • Grüne Smoothies trinken
  • Grüne frisch gespresste Säfte trinken

Diese Massnahmen haben alle einen positiven Effekt auf unseren Säure-Basenhaushalt, indem sie ihn harmonisieren. Grüne Säfte und grüne Smoothies haben durch einen hohen Chlorophyll-Anteil einen positiven Einfluss auf unser Blut und die Sauerstoffsättigung. Wir werden durch eine regelmässige Anwendung dieser Alternativen fitter, wacher, energetisierter und ausgeglichener. Ausserdem reduzieren sich Heisshunger-Attacken durch die Zuführung guter Mikronährstoffe.

Hier erzähle ich über diese Möglichkeiten:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Aber nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch auf geistiger Ebene kann man die Umstellung erleichtern:

Immer dann, wenn wir etwas in unserem Leben verändern möchten, trickst uns unser Verstand, bzw. die Programme unseres Verstandes aus. Oftmals empfindet man es wie einen kleinen Mann im Ohr, der permanent Argumente findet, warum wir den Schritt nicht wagen sollten.

Das gilt übrigens auch für Nahrungsumstellungen, Raucherentwöhnung und viele lange praktizierte persönliche „Rituale“.

Dagegen können wir bewusst angehen.

1. Bewusstwerdung:

Macht euch bewusst, warum Kaffee für euch persönlich schlecht ist.

2. Glaubenssätze ändern:

Z.B. statt zu sagen: „Ich brauche jeden Morgen meinen Kaffee, um wach zu werden“,

„Ich werde munter und wach mit einem Glas Wasser und Zitrone“

3. Affirmationen:

Wiederholungen programmieren unsere gespeicherten Programme um. Deshalb ist es wichtig, sich mehrfach am Tag daran zu erinnern, sich einen persönlich gewählten Motivationsspruch vorzusagen (im Geist oder auch laut). Dieser Spruch kann in der Anfangszeit auf kleinen Zetteln an den Kühlschrank, den Badezimmerspiegel, und und und, geklebt werden. Er könnte beispielsweise so lauten: “ Ich werde munter und frisch mit jedem Glas Wasser mit Zitrone“. Die Wiederholung macht den Effekt…also so oft es geht den Spruch aufsagen.

4.Atmung

Die Atmung ist ein wunderbares Hilfsmittel, um in die eigene Mitte zu kommen, gerade, wenn man Gelüste verspürt. Aber auch, wenn man Kopfschmerzen bekommt.

Atmet tief ein und zählt dabei bis 5, haltet den Atem ein und zählt bis 5, um dann langsam auszuatmen. Wichtig ist, dass die Ausatmung länger dauert als die Einatmung. Man zählt beispielsweise bis 8 oder 9.

Diese Übung kann zu jeder Zeit und überall durchgeführt werden.

5. Meditation:

Meditationen helfen, zur Ruhe zu kommen, die Gedanken loszulassen und den Körper zu entspannen.

Gerade in Phasen des Umbruchs sind sie wundersame Helfer.

Es gibt zahlreiche geführte Meditationen kostenlos auf YouTube, man kann sich Bücher über Meditationen bestellen und sich in die Materie einfinden oder wer sich noch intensiver damit beschäftigen mag, kann meinen Videoworkshop kaufen.

 

Ein Leben ohne Kaffee macht frei!

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es so!

Erst wenn man den Kaffee „loslässt“ merkt man, wie sehr er das tägliche Leben bestimmt.

Das ist genau derselbe Effekt, wenn man das Rauchen aufgibt.

Ich kann davon ein Lied singen, denn ich habe beides in meinem Leben erfahren dürfen.

Dafür bin ich dankbar, denn hätte ich meine Gesundheit vorher nicht so exzessiv belastet (18 Jahre Rauchen und 40 Jahre Kaffeekonsum), dann hätte ich niemals diese fantastische Erfahrung gesammelt, wie genial es sich anfühlt, ohne diese „Suchtmittel“ zu leben.

Erst jetzt spüre ich mich wirklich und nehme Dinge wahr, die mir zuvor verborgen waren.

Wie ist das bei euch?

Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Schreibt mir doch bitte, wie es euch ergangen ist.

 

 

 

 

Herzlichst

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wertvolle Tipps für deine Zahngesundheit
Trage dich hier in den Newsletter ein und erhalte monatlich holistische Zahngesundheit-Tipps und exklusive Angebote:
Der Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung.
Nach oben