Kann man wirklich Schöpfer seines Lebens sein?

Kann man wirklich Schöpfer seines Lebens sein?

Das beschäftigt mich seit vielen Jahren.

Zahlreiche Bücher, Filme, Seminare und Ausbildungen haben meinen Glauben daran, dass wir alle schöpferische Wesen sind, gestärkt.

In der Theorie habe ich es sofort akzeptiert .

Aber wie sieht es im Alltag aus?

Lässt es sich so einfach umsetzen?

Nein!

Denn Theorie und Praxis sind schon immer zwei Paar Schuhe gewesen.

Diese zusammenzufügen, ist die wahre Herausforderung eines bewussten Lebens.

Mit der Übung „Ich wünsche mir einen Parklatz vom Universum“, hat alles angefangen.

Nachdem ich das Buch „The Secret“ (Werbelink) gelesen hatte, begann alles. Die Parkplätze liessen sich tatsächlich immer öfter vorbestellen und ich dachte mir, dass es wirklich simpel sei, ein schöpferisches Leben zu gestalten.

Pustekuchen!

Bald schon stieß ich an meine Grenzen und war frustriert.

Mein innerer Kritiker meldete sich zu Wort und signalisierte mit erhobenem Zeigefinger, dass ich naiv sei, wenn ich glaubte, dass man einfach nur etwas herbeiwünschen müsse.

Je mehr ich las, umso klarer wurde mir, dass ich diesen Wünschen mehr Nachdruck verleihen musste, indem ich die Wünsche visualisierte und ihnen Gefühle beifügte.

Auch das funktionierte mal, aber ein anderes Mal wieder nicht.

Immer wieder meldete sich mein innerer „Kritiker“ und erinnerte mich daran, reichlich naiv zu sein, wenn ich an diese „Spielereien“ glaubte.

War ich doch eine wissenschaftlich ausgebildete Medizinerin, die gelernt hatte, dass alles bewiesen werden kann, was existiert.

Wünsche vom Universum?

Absurd!

So ging es all die Jahre hin und her, aber mein Glaube daran versiegte nicht.

Tatsächlich erlebte ich in meinem Leben immer wieder, wie sich die Dinge, die ich mir aus tiefstem Herzen gewünscht hatte, die ich mit einer riesigen Portion „Liebe“ und positiver Emotionen verpackt hatte, auf magische Weise erfüllten.

Nicht immer unmittelbar und sofort.

Manches liess sogar Monate bis Jahre auf die Realisierung warten.

Aber es kam in mein Leben.

Meist dann, wenn ich garnicht mehr daran glaubte, also bereits vergessen hatte, dass ich es mir je gewünscht hatte.

Loslassen!

Das scheint eine weitere Zutat für das Zauberelixier zu sein, um Wünsche vom Universum erfüllt zu bekommen.

Wie bitte?

Erfüllt bekommen?

Ich dachte, wir sind Schöpfer!

Bin ich etwa all die Jahre vom falschen Ansatz ausgegangen?

Wenn ich erschaffe, wenn ich der Schöpfer bin, dann schenkt mir das Universum nichts.

Im Umkehrschluss bin ich dann aber auch nicht das Opfer des Schicksals, schlechter Einflüsse oder böser Menschen.

Was gehört zu einem schöpferischen Alltag?

Wie bereits oben erwähnt, ist der erste Schritt, der Wunsch!

Also ein Gedanke, mit dem ich etwas in mein Leben integrieren möchte.

Im zweiten Schritt gilt es den Gedanken mit intensiven Gefühlen zu untermauern.

Sich vorzustellen, wie es sein würde, hätte man den Wunsch bereits erfüllt.

So kann man sich beispielsweise vorstellen, wie es sich anfühlt, mit einem schmerzfreien Bein voller Freude über Baumstämme zu springen, wenn man mit einem Beinbruch im Krankenbett liegt. Dies unterstützt die Heilung enorm und erschafft Heilung.

Dieser Zusammenhang kann sogar wissenschaftlich belegt werden. Zahlreiche Wissenschaftler und Ärzte (Dr.Joe Dispenza, Dr.Lissa Rankin, Dr. Bruce Lipton) haben es nachgewiesen.

Das funktioniert auch ausserhalb medizinischer Bereiche. Der Wunsch, erfolgreich zu sein, kann demnach intensiv visualisiert und mit den entsprechenden Gefühlen untermauert werden.

Um allerdings tatsächlich schöpferisch tätig zu sein, bedarf es eines dritten Schrittes.

Aktiv werden! Sich in Bewegung setzen, um seinem Ziel näher zu kommen.

Das heisst, dass wir uns viel wünschen können, aber wer nur wünscht und nicht aktiv wird, kann lange auf ein Ergebnis warten.

Damit meine ich nicht, dass ein ausgeklügelter Businessplan oder Strategien nötig sei, sondern einfach nur loszulegen und seinem Ziel entgegenzulaufen.

Hört sich planlos an?

Nehmen wir an, es wünscht sich jemand, erfolgreicher Blogger zu werden, dann kann er es sich lange wünschen und mit positiven Gefühlen untermauern.

Auf diese Art würde er nie ans Ziel kommen.

Es bedarf der Aktivität.

Zum Beispiel des Erstellens einer Blogseite und der ersten Posts.

Solange er das, was er macht voller Freude, Hingabe und in dem Glauben an seine Fähigkeiten schreibt, begibt er sich auf seinen Weg zum Erfolg.

Nun gilt es allerdings nicht in einen zwanghaften Automatismus abzurutschen, Erfolg herbei schreiben zu müssen, sondern vielmehr des Vertrauens in das Besondere seiner Arbeit (vierter Schritt)

Weiterhin das zu tun, was ihm Freude bereitet, aktiv zu sein, aber nicht zu erwarten, dass seine Arbeit nach einer bestimmten oder vorhersehbaren Zeit, zum erwünschten Ziel führt, ist dann die Kunst des Vertrauens.

Nichts wächst in der Natur von heute auf morgen. Sät man einen Samen, so benötigt er eine gewisse Zeit, um einen sichtbaren Trieb entstehen zu lassen und weitere Zeit, bis eine ausgewachsene Pflanze daraus wird, die selber Früchte trägt.

Das ist ein wunderschönes Bild, welches übertragbar auf unsere menschliche Schöpferkraft ist.

Vertrauen und den Dingen Zeit zum Wachsen lassen, ist auf jeden Wunsch übertragbar.

Während der Wachstumsphase ist wiederum ein fünfter Schritt entscheidend für das Ergebnis.

Die liebevolle Hingabe, unterstützt jeden Entstehungsprozess.

Forscher haben festgestellt, dass Pflanzen schneller wachsen und kräftiger werden, wenn sie sich in einer liebevollen Umgebung befinden. Das Sprechen mit Pflanzen hat einen massgeblichen Einfluss auf deren Entwicklung.

Ähnlich verhält es sich mit Projekten. Kommen wir nochmal auf das Beispiel mit dem Blogger zurück, dann wird er bessere Ideen und Einfälle für Artikel haben, solange er voller Liebe und Freude an seinem Computer sitzt.

Zur liebevollen Unterstützung zähle ich auch den Glauben (sechster Schritt) an etwas oder jemanden.

Der tiefe Glaube oder man könnte fast sagen, das tiefe innere Wissen, dass etwas erfolgreich, heil oder gut wird, unterstützt jegliche Entwicklung.

Ein altes Sprichwort sagt bereits: „Der Glaube versetzt Berge“.

Aber VORSICHT!

Der Glaube an das was NICHT funktioniert, versetzt auch Berge!

Darum achte genau auf deine Gedanken und Formulierungen! Zu glauben, etwas nicht zu schaffen, ist auch schöpferisches Handeln.

Schlussendlich gehört zu einem schöpferischen Alltag noch ein siebter Schritt, nämlich die Dankbarkeit.

Sie ist aus meiner Perspektive die allerwichtigste Zutat, um Schöpfer zu werden.

Wenn wir beginnen, in unserem Leben alle Erfahrungen, gute wie schlechte, als Möglichkeit zu wachsen und zu lernen anzuerkennen, dann können wir für jede Erfahrung dankbar sein.

Stelle dir vor, du wirst krank .

Dann überlege, was daran Positiv ist.

Klar, im ersten Moment wirst du sagen, dass es nichts Positives an Krankheit gibt.

Aber die Krankheit ist ein Zeichen deines Körpers an dich, Ruhe einkehren zu lassen und einen Gang zurückzuschalten.

Wenn du nun einen Satz bildest aus dem „Negativen/Unerfüllten“ und dem „Positiven“, kannst du dankbar sein.

Zum Beispiel:

“ Ich bin dankbar dafür, dass ich krank bin, weil ich zur Ruhe komme und einen neuen Blick auf mein Leben werfe.“

Das ist eine wunderbare Möglichkeit, immer wieder zu überprüfen, ob der Kurs der Richtige ist,Aber auch, sich  mit dem was war, zu versöhnen.

Denn das ist der achte Schritt, um zu schöpfen.

Vergebung und Versöhnung!

Und damit meine ich nicht, dass wir mit jedem Menschen liebevoll vereint leben sollen, der uns verletzt hat. Es geht vielmehr darum, ihnen für ihr Handeln zu vergeben, um in uns selber die negativen Gefühle loslassen zu können.

Das kann man auch auf Erfahrungen in unserem Leben anwenden. Mit ihnen gilt es sich ebenfalls zu versöhnen, auch wenn sie hart und leidvoll waren. Dennoch ist jede Erfahrung eine Chance, daran zu wachsen und aus den tiefsten Krisen wachsen oft die genialsten Lösungen.

Und denke bitte immer daran, dass du der Schöpfer bist….auch wenn du über Dinge nachgrübelst, die du nicht in deinem Leben haben möchtest.

Also sage nicht “ Ich bin krank“ oder „Ich merke, ich werde krank“, sondern „Das Symptom, das mir mein Körper geschickt hat, ist für mich ein Zeichen, etwas zu ändern und das nehme ich dankbar an, um zu wachsen“.

Denn wenn du dieses Zeichen identifiziert hast, dann kann es sofort wieder verschwinden, denn du hast seine Nachricht erhalten.

Acht Grundprinzipien, um Schöpfer des eigenen Lebens zu sein:

 

  1. Gedanke oder Wunsch

  2. Visualisieren und mit Gefühlen untermauern

  3. Aktiv werden

  4. Vertrauen/Loslassen

  5. Liebevolle Hingabe

  6. Glauben

  7. Dankbarkeit

  8. Vergebung/Versöhnung

 

Alles Liebe

Karin

Herzlichst
Kann man wirklich Schöpfer seines Lebens sein?

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