1. Türchen

Holistischer Adventskalender 2020

Adventsinspiration von Sarah Schmid

Heute freue ich mich außerordentlich, den Holistischen Adventskalender 2021 mit einem Beitrag einer wundervollen Ärztekollegin eröffnen zu können. Sarah ist eine international anerkannte Expertin für die Alleingeburt und hat zahlreiche Bücher zu diesem und weiteren holistischen Gesundheitsthemen geschrieben. Ich bin auf sie aufmerksam geworden, weil sie sich auch zum Thema Kariesvermeidung einen Namen gemacht hat. Und genau in dieser Funktion lehrt sie den Umgang mit einer traditionellen Ernährung und hat für dich eine wundervolle Inspiration zur Adventszeit zu diesem Adventskalender beigefügt.

Hier kommt unser Lebkuchenrezept, das wir als Familie jedes Jahr backen. 

Lebkuchen:

Zutaten:

etwa 1 kg Honig

1 kg feines Weizen- oder Dinkelmehl (Type 550)

20g Lebkuchengewürz

1 Prise Salz

1/2 Tasse Wasser

10g Pottasche 

10g Hirschhornsalz (Ammonium) 

Die angegebene Menge reicht für eine Großfamilie oder wenn man noch Leute beschenken will. Braucht man weniger, einfach die Mengen halbieren. 

Zubereitung:

Honig erhitzen bis er flüssig ist.

Mehl, Salz und Gewürz vermischen und mit dem flüssigen Honig verkneten. Die Konsistenz soll fest genug sein, damit man es von Hand kneten kann. Wenn es zu flüssig ist, muss man entsprechend mit Mehl ergänzen. Wenn es zu trocken ist, mit Honig. 

Hirschhornsalz und Pottasche getrennt in Wasser auflösen und zum Teig geben, wenn dieser nicht mehr zu warm ist (handwarm ist erlaubt). Nicht wundern, dass gibt einen stechenden Geruch, weil Hirschhornsalz und Pottasche miteinander reagieren. 

Dieses Rezept stammt von einem alten Bäcker aus der DDR. Er hat den Teig schon im Juli angesetzt.  Es reicht aber auch, wenn man den Teig mindestens zwei Tage, besser eine Woche, stehen lässt. 

Wenn man ihn im Kühlschrank aufbewahrt, sollte man ihn vor der Verarbeitung rechtzeitig herausstellen und auf Zimmertemperatur bringen, sonst muss man beim Ausrollen einen ziemlich harten Klotz plattmachen. Einen halben Zentimeter dick ausrollen, ausstechen und optional verzieren mit Mandelhälften, Nüssen o.ä.. Bei eher niedrigerer, mittlerer Temperatur backen (160°C), bis die Lebkuchen aufgehen und etwas braun sind. Abkühlen lassen. Bäckt man sie nicht zu lange und zu heiß, und verwahrt sie in einem geschlossenen Gefäß, bleiben sie weich. Sollten sie doch hart werden, kann man sie in ein geschlossenes Gefäß mit einem oder mehreren Äpfeln zusammen aufbewahren. Die Äpfel geben gerade so viel Feuchtigkeit ab, dass die Lebkuchen nach einer Zeit wieder weich werden. Das dauert dann aber ein bisschen.

Nun hast du Sarahs Familienrezept kennengelernt, aber vielleicht kennst du ihr weltberühmtes Buch „Alleingeburt“ noch nicht. Heute erhältst du die Gelegenheit ein Exemplar zu gewinnen.


„Ein Kind bekommen, einfach so? Ohne Krankenhaus, Hebamme und
Anleitung zum Pressen? Gelegentlich passiert es, dass das Baby
schneller war als die Hebamme. Dann sind die Beteiligten zumeist
erleichtert, dass trotzdem alles gut ausgegangen ist.
Aber wie verhält es sich mit jenen Frauen, die ihr Kind ganz bewusst bei einer
sogenannten „Alleingeburt“ auf die Welt bringen und auf Standardvorsorgen
während der Schwangerschaft sowie eine (technische) Überwachung durch
professionelle Geburtshelfer verzichten?
Sarah Schmid erklärt, wie die Geburt in Eigenregie zu einem glücklichen Ereignis werden kann. Und sie gibt Antworten auf wichtige Fragen rund um eine
selbstverantwortete Schwangerschaft und Entbindung. Darunter:


• Wodurch kann ich meine Gesundheit in der Schwangerschaft fördern?
• Wie bestimme ich die Kindslage selbst und wie kann ich sie optimieren?
• Weiß ich auch ohne Herztonkontrolle, ob es dem Baby gut geht?
• Welche Maßnahmen sind sinnvoll, wenn die Geburt ins Stocken gerät?
• Was tun, wenn die Nabelschnur bei der Geburt um den Hals gewickelt ist?
• Wie reagiere ich richtig, wenn das Fruchtwasser grün ist?
Alleingeburt nach Kaiserschnitt oder bei Beckenendlage – geht das?
• Kann ich auch alleine gebären, wenn die Schwangerschaft zu früh endet?
In „Alleingeburt“ vermittelt Sarah Schmid gesundes medizinisches Basiswissen und räumt gleichzeitig mit beängstigenden Geburtsmythen auf. Ihr Buch
ist daher auch für all jene eine wertvolle Lektüre, die Schwangerschaft und
Geburt im klassisch betreuten Umfeld planen oder selbst als Geburtshelferin
tätig sind.
Mit im Buch: Zahlreiche Illustrationen zur besseren Verständlichkeit
• Bebilderte Erlebnisberichte über die geplanten oder ungeplanten
Alleingeburten von 30 Müttern • Tipps für die erste Zeit mit dem
Neugeborenen
 
 

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