Wer entscheidet überhaupt, was richtig oder falsch ist?

Was ist Richtig oder Falsch. Wer legt das fest und wer kann das beantworten? Dieser Artikel geht auf eine persönliche Spurensuche mit interessanten, holistischen Aspekten.

Es war schon immer so. Solange ich mich erinnern kann, hatte ich Ideen, die anders waren. Anders als die Norm es vorsah. Und deshalb von sehr vielen Menschen als falsch klassifiziert wurde. Falsch? Was bedeutet das denn überhaupt? Falsch für wen, falsch aus welcher Perspektive und falsch weil etwas anderes als richtig eingestuft wurde? Aber was ist richtig? Wer bestimmt darüber? Wer etwas falsch macht, bewegt sich ausserhalb der Norm oder sogar ausserhalb der Legalität. Legalität ist auch wieder so ein Wort. Wer legt denn fest, was legal ist. Welcher Werte-Standard entscheidet, was rechtlich erlaubt ist? Welche Messlatte wird hier angelegt? Eine ethische, soziale, gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche Messlatte? Je mehr ich mich in diese Fragestellung hineinbegebe, um so verwirrter werde ich und verwirrender wird die gesamte Sache. Eines stand jedoch seit Anbeginn für mich fest. Niemand hat das Recht über mich zu bestimmen! Doch leider kam ich mit dieser Einstellung nicht sehr weit. Bereits in der Familie, danach im Kindergarten, der Schule, dem Studium, dem beruflichen Alltag, aber auch und vor allem als Bürger eines Landes wurde regelmäßig über mich bestimmt. Ich wurde gelehrt, was richtig und falsch ist. Und wenn ich mich nicht daran hielt, gab bzw. gibt es Sanktionen. Das erinnert mich an diesen Versuch , den ich vor langer Zeit im Biounterricht erzählt bekam; Den Versuch mit den Hunden nach Pawlow. Er beschreibt die klassische Konditionierung. Nun werden sicher einige sagen, dass es Regeln im Zusammenleben geben muss. Hm, darüber bin ich mir inzwischen nicht mehr so sicher. Nachdem ich eines der interessantesten Bücher (Titel folgt unten) seit langem gelesen habe, denke ich, dass Menschen friedlich zusammenleben können, wenn man sie im Einklang mit der Natur leben läßt. Das erwähnte Buch beschreibt einen Urstamm der Aboriginies, der heute noch so lebt, wie vor 150000 Jahren. Der Blick zu den indigenen Völker auf der ganzen Welt, so man sie überhaupt noch in ihrer Urform antrifft, belegt, dass ein  Zusammenleben auch ohne die Installation äußerer Institutionen und Regularien funktioniert (siehe auch Dr.Weston Price). Selbst der Blick zu wild lebenden Tieren belegt, dass es eine natürliche, intuitive, der entsprechenden Tierart dienliche und nicht erlernte Lebensweise gibt. Warum sollte sie ausgerechnet bei uns Menschen nicht  bzw. nicht mehr existieren ? Das oben genannte Buch ist aus einer  Erfahrung der Autorin entstanden. Sie lebte monatelang mit diesem Stamm und begab sich mit ihm auf einen Walkabout. Nichts aus der ZIVILISIERTEN WELT gehörte dessen Lebensweise an. Alles war ganz anders als die Autorin es jemals gelernt hatte. Selbst ihr medizinisches Wissen (sie ist Ärztin in den USA) wurde komplett auf den Kopf gestellt. Sie erlebte am eigenen Leib, dass  alles, was sie in ihrem bisherigen Leben gelernt und im Alltag umgesetzt hatte, innerhalb dieser Gemeinschaft und Lebensweise keine Gültigkeit hatte. Nun war die Reaktion sehr vieler Menschen meines persönlichen Umfeldes auf die von mir mit glühenden Augen erzählten Passagen des Buches folgende:

  • das kann nicht sein
  • das ist eine Betrügerin
  • woher weisst du, ob sie die Wahrheit sagt
  • die wollte sich wichtig tun, um ihr Buch besser verkaufen zu können
  • das ist nicht nachweisbar
  • esoterischer Scheiss

Meine innere Reaktion auf diese Antworten war:

  • wovor haben sie eigentlich Angst?
  • weshalb sperren sie sich gegen diese Informationen und behaupten, sie sei falsch?
  • wer im Einklang mit der Natur lebt, hat immer nur das Ziel, den Kreislauf des Lebens aufrecht zu erhalten. Kriege und Morde wie wir sie aus „humanitären  Gründen“ führen sind niemals zielführend, Geschweige denn humanitär
  • alles ist eins und hat einen Platz im Kreislauf des Lebens
  • wir werden  von dieser „Wahrheit“ ferngehalten
  • das Leben hätte endlich einen Sinn, wenn es nach diesen Urregeln funktionierte

Das Interessante ist, dass dieser Urstamm unsere zivilisierte Lebensform nicht verurteilt, sondern respektiert. Sie verurteilen niemanden, aber leben ihr Leben unbeeindruckt weiter. Sie sagen niemals: DAS IST FALSCH UND JENES IST RICHTIG! In unserer Kultur findet das Klassifizieren nach richtig und falsch permanent statt. Man muss nur den Fernseher anschalten, Nachrichten, Unterhaltungssendungen, Sportwettbewerbe und geschichtliche Dokumentationen anschauen. Es wird das Handeln eines oder mehrerer Akteure in Falsch und Richtig eingestuft. Genau das ist aus meiner heutigen Perspektive ein Problem: Es trennt uns innerlich und äusserlich und verhindert die EINHEIT. Die Einheit zwischen den Menschen, die Einheit mit der Natur, der Pflanzen- und Tierwelt. Aber auch die Einheit mit dem Universum. Es verhindert den Kreislauf des Lebens. Das ist meine ganz persönliche Sichtweise und ich sage nicht, dass meine Sichtweise RICHTIG ist. Aber ich empfinde sie als teilenswert und vielleicht gehen weitere Menschen mit dieser Sichtweise in Resonanz.

Mein Universitätswissen wurde auf den Kopf gestellt

Als holistische Zahnärztin wurde ich bereits häufig mit der Fragestellung „Wachsen Zähne nach?“ konfrontiert und konnte immer nur aus meinem an der Universität gelernten Wissen heraus antworten. Demnach wachsen bleibende Zähne nie nach und nach dem Verlust jener, ersetzen wir Zahnärzte sie mit Implantaten, Brücken oder Prothesen. Vor Kurzem (interessanterweise genau zu der Zeit als ich das oben genannte Buch las) nahm ich an einer Fortbildung zum Thema „Mentale Zahnregeneration“ von Frau Dr. Katharina Friedrich teil. 

Mein Bauchgefühl hatte es mir schon vorher signalisiert, aber nun bin ich davon überzeugt (persönliche Wahrnehmung), dass wir mit der Kraft der Gedanken, Zähne regenerieren können. Bereits vor 20 Jahren hatte ich an Weiterbildungen im Bereich der „Zahnärztlichen Hypnose“ von Dr. Schmierer teilgenommen. Die mentale Kraft von Suggestionen konnte ich schon damals wahrnehmen. In den folgenden Jahren gab ich meinen Patienten unter anderem einen Tipp (Suggestion): „Stellen Sie sich vor, die Extraktionswunde (Loch im Knochen nach dem Zähneziehen) ist ein Erdloch und Sie schaufeln in Gedanken dieses Erdloch mit Erde zu, bis es randvoll ist“. Für Patienten, die gut visualisieren konnten, war das ein leichtes Spiel und viele ließen sich darauf ein, obwohl sie es nicht kannten und eher als eine witzige Spielerei ansahen. Die Erfolge ließen sich sehen. Ich beobachtete seither in den seltensten Fällen Wundheilungsstörungen nach Extraktionen und enorm schnelle Knochenregeneration.

Entsprechend fällt es mir nun, nach dem Seminar bei Dr. Katharina Friedrich, leicht zu glauben, dass es das Phänomen der mentalen Zahnregeneration gibt. Neben „lebenden Beispielen“ verriet die Dozentin, dass wir durch unsere Gedanken (Bewusstsein), Zell- und Wachstumsprogramme festlegen können. Dazu ist  allerdings das Wissen um das Zahnwachstum (wie und woraus wird er gebildet) essentiell wichtig. Niemand baut ein Haus ohne architektonisches Grundwissen. Sobald das Wissen erlernt ist, wächst jedoch immer noch kein Zahn, sondern danach geht die individuelle und konsequente „Bauphase“ erst los. Das bedeutet, dass das entsprechende Individuum durch die Wiederholung mentaler Techniken über Monate, manchmal Jahre das Zahnmaterial erneut aufbaut. Genau das ist jedoch der Knackpunkt, an dem viele scheitern und Aussagen wie “ Das funktioniert nicht“ oder “ Das ist Humbuk“ entstehen.

Die Verantwortung für uns als Einzelne und Baustein des Gesamten

Darum geht es, wenn wir einen gemeinsamen Nenner der oben besprochenen Themen finden möchten. Unabhängig ob wir eine RICHTIGE Antwort auf die optimale Lebensform, Kultur oder Heilung suchen, ist immer die Verantwortung für uns als menschliche Seele in einem materiellen Körper, das Gegenüber (Mitmenschen) als Teil der Menschheit und die Natur als Lebensraum, aber auch Teil des GROßEN GANZEN der Schlüssel zur Wahrheit. Die Wahrheit (Richtig oder Falsch) kann niemals von einem Menschen alleine bestimmt und eingefordert werden, sondern sie ist da und jeder fühlt sie, sobald er in seinem tiefsten Inneren Verantwortung für alles Leben übernimmt. So wie es im Buch „Traumfänger“ der Stamm der Aborigenes seit je her lebt und für mich persönlich als Vorbild dient.

 

Werbelink

 

 

 

Lasst uns als Vorbilder, Inspirationsgeber und „Vorangeher“ agieren und weniger als Bestimmer über RICHTIG und FALSCH. Hört und vertraut auf eure innere Weisheit! Ganz nach dem Motto Folge Dir Selbst! Dann bekommt auch Heilung eine ganz neue Dimension.

 

Von Herzen