Nami­bia-der Ort, an dem ich ster­ben möch­te

Ich bin gera­de aus dem Urlaub gekom­men.

Zwei Wochen bin ich mit mei­nem Mann und unse­ren bei­den jüngs­ten Töch­tern durch den Nor­den Nami­bi­as gereist.

1989 war ich bereits mit mei­nen Eltern im Süd­wes­ten Afri­kas und hat­te das Land in sehr guter Erin­ne­rung.

Aber dies­mal ist es anders!

Viel­leicht liegt es dar­an, dass ich mich ver­än­dert habe, bewuss­ter bin und mehr wahr­neh­me. Vor allem das, was mei­ne inne­re Stim­me zu mir sagt.

Ich medi­tie­re seit über zwei Jah­ren jeden Mor­gen und das habe ich in Nami­bia auch gemacht.

An ganz beson­de­ren Kraft­plät­zen in der Natur hiel­ten wir an und ich medi­tier­te.

Die gan­ze Magie die­ser Orte floss in mich hin­ein.

Und von sol­chen Kraft­plät­zen gibt es unend­lich Vie­le in Nami­bia.

Eigent­lich hät­te ich alle 5–10 Minu­ten anhal­ten kön­nen, um zu medi­tie­ren.

Die­ses Land ist atem­be­rau­bend.

Eine der­ar­ti­ge Viel­falt an Natur­schau­plät­zen, Tie­ren und Pflan­zen habe ich sel­ten erlebt.

Und ich bin viel in der Welt her­um­ge­kom­men.

Es gab auch schon vie­le Orte, von denen ich zurück­kehr­te und mir wünsch­te, dort ein­mal zu leben.

Wie oft lag ich mei­nem Mann in den Ohren aus­zu­wan­dern… nach Abu Dha­bi, nach Shang­hai, nach Uru­gu­ay, nach Mal­lor­ca, in die USA.

Aber dies­mal ist es anders!

Es ist, als hät­te ich mei­nen Platz gefun­den.

Unzäh­li­ge Male habe ich auf die­ser Rei­se Emo­tio­nen gespürt, die mich mit den Gefüh­len aus mei­ner Kind­heit in Ägyp­ten ver­bun­den haben.

Die­ses siche­re Gefühl, irgend­wo hin­zu­ge­hö­ren, ange­kom­men zu sein, war sofort prä­sent.

Und inter­es­san­ter­wei­se ging es mei­nem Mann und mei­nen Kin­dern ähn­lich.

Zum ers­ten Mal fühl­ten wir alle gemein­sam eine tie­fe Lie­be zu einem Land und des­sen Bewoh­nern.

Als ich nach zwei Wochen im Flug­zeug nach Frank­furt saß und auf die Start­bahn blick­te, kam mir ein Gedan­ke:

“Born in Afri­ca- died in Afri­ca!”

Das soll ein­mal auf mei­nem Grab­stein ste­hen.

Es ist, als hät­te sich ein neu­er Weg auf mei­nem See­len­weg ent­fal­tet.

Ich weiß, wo es hin­geht und laut mei­nem Lebens­mot­to” Fol­ge dir selbst” wer­de ich die­sen Weg ein­schla­gen.

Wann ich ankom­me wird sich her­aus­stel­len, aber in mei­nem inne­ren “Navi” habe ich den Ziel­ort bereits ein­ge­ge­ben.

Folgt eurem Her­zen und fin­det euren ganz indi­vi­du­el­len Weg.…egal, wie lan­ge es dau­ert.

Der Weg ist das Ziel!

Herzlichst

Teilen:

Newsletter

Melde dich hier an, um regelmäßig Zahngesundheitsnews zu erhalten: